Wabern – Lebensraum

Die Storchenhorste der Gemeinde Wabern

Hier finden Sie alle Horste unserer Gemeinde und des Kreises punktgenau verortet: Horste im Schwalm-Eder-Kreis

Wenn Sie Fragen zur bestmöglichen Beobachtung der Störche haben, wenden Sie sich bitte an Manfred Gunia, 0152 280 80 421, oder auch direkt an die Storchenstation Wabern 0160 98320086, wir beraten Sie sehr gerne.

Wabern ist zur Zeit die größte Storchengemeinde im Schwalm-Eder-Kreis. 2018 brüteten 7 Storchenpaare, 2016 – 5 Paare in Wabern. Die Zunahme ist durch Kunsthorste entstanden, es gibt in Wabern nur einen Naturhorst, den Horst Wabern II, Spänebunker Blecher. Diese Horste stehen leider zum Teil in unmittelbarer Nähe zu den Gleisen der IC Strecke. Nach unserer Auffassung ist das kein geeigneter Standort für Storchenhorste, dass verdeutlichen auch die tödlichen Unfälle innerorts.

Beachten Sie hierzu bitte unsere Hinweise zur Ansiedlung von Störchen:

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Blick vom Kirchturm der kath. Kirche auf die Zuckerfabrik. Zu sehen sind die beiden Horste Wabern II, Spänebunker und Wabern III
Die Sandgrube Uttershausen gehört ebenfalls zum Lebensraums der Waberner Störche
Die Sandgrube Uttershausen gehört ebenfalls zum Lebensraums der Waberner Störche

Im Frühjahr und Herbst kommt es in Wabern regelmäßig zu größeren Ansammlungen von durchziehenden Weißstörchen. Am 06. August 2019 waren es 113 Weißstörche die in Wabern rasteten. Die in Wabern brütenden Störche sind für die Durchzieher ein Anziehungspunkt. In früheren Jahren gab es in Wabern keine Storchenhorste, die Adebare nisteten aber auf einem Horst in Fritzlar Werkel und natürlichen im südlichen Schwalm-Eder-Kreis wo es ausreichend Feuchtwiesen und Grünland gab und auch heute noch gibt.

Mittlerweile können jedes Jahr auch schwedische Störche beobachtet werden. Auf der Rückreise in ihre Heimat rasten sie oft in den Ederauen. Manchmal für einige Tage  (hierzu mehr unter Beringung)

Die überschwemmten Wiesen an der Schwalm bieten Vogelarten wie dem Weißstorch, Silberreiher und Graureiher Nahrung auf ihrem Zug.  Auch die Kiebitze rasten hier gerne .

Für diese Vogelart gibt es in der HGON Projektfläche ein Ansiedlungsprojekt.

Der Lebensraum für Weißstörche ist in Wabern sehr begrenzt.

Die Schlämmteiche der Zuckerfabrik Wabern 

Sie sind eine weitere Nahrungsquelle, die von vielen Vogelarten genutzt wird. Egal ob im Winter oder Frühjahr, hier findet sich immer ein wenig Nahrung. Das Storchenpaar vom Horst Wabern II nutzt diese Teiche unmittelbar nach dem Ausfliegen der Jungstörche gerne als Rastplatz.