Gefahren

Gefahren für die Störche

Auch wenn es gerade bei uns in Wabern und im Schwalm Eder Kreis den Anschein hat, dass es durch die steigende Zahl der belegten Horste eine Umkehr bezüglich der Bestandsgefährdung gegeben hat, der Schein trügt. Der Bruterfolg in Deutschland reicht nicht aus um den Bestand der Weißstorchpaare zu sichern. Dazu müsste ein Storchenpaar kontinuierlich mindestens 2 Jungstörche durchbringen.
Zur Bestandserhöhung kommt es bisher hauptsächlich durch die besseren Lebensbedingungen in anderen Regionen, wo dann auch wesentlich bessere Bruterfolge zu verzeichnen sind (3-5 Jungstörche werden flügge)

Wir haben zur Zeit bei den Westziehern eine wesentlich höhere Rückkehrquote als bei den Ostziehern, da die Gefahren auf dem Zug nach Spanien und die dortige Überwinterung geringer ist. Das wird sich allerdings in den nächsten Jahren ändern, sobald in Spanien die offenen Mülldeponien geschlossen werden und die Störche keine ausreichende Nahrung mehr für eine Überwinterung finden.

Nahrungsmangel, Stromschlag, Verkehrsunfälle, Glasanflug, Vogeljagd, Umweltmüll

Trotz der Zunahme an Storchenpaaren in Deutschland reichen die Bruterfolge nicht aus, um langfristig die Bestandszahlen zu erhalten. Zu viele Gefahren gibt es im Lebensraum der Störche.

Die Veränderungen des Lebensraumes durch die Menschen, sie zerstören nicht nur die Nahrungsquellen für die Vögel, sie schaffen auch viele Gefahren:  verhungerte, verletzte, tote Störche sind die Folge.