Der Storch – Steckbrief

Steckbrief Storch aus Wabern, Merlin DER AN 738
Steckbrief Weißstorch, Ciconia ciconia

Art:  Weißstorch   Ciconia ciconia  –

Zugvogel      Klasse : Vögel (aves) – Schreitvogel                     Familie: Störche  (ciconiidae)

Volksmund: Adebar

Verbreitung: Europa, Nordafrika, Mittlerer Osten

Erscheinung: weisser Schreitvogel mit schwarzen Armschwingen, rotem langen Schnabel und roten langen Beinen

Lebensraum: offene feuchte Landschaft, überschwemmte Wiesen mit Weihern                                 Körpergrösse:  80 – 100cm                                                                                                                          Spannweite: 200-220 cm                                                                                                                         Gewicht: 2,6 bis 4,5 kg                                                                                                                           Ernährung: Nahrungsopportunist – Würmer, Insekten, Kleingetier, Mäuse, Ratten, Frösche, Schlangen, Kleinvögel und Aas                                                                                                                           Alter: bis 35 Jahre

Geschlechtsdiphormismus: kaum vorhanden, männlichen Tiere meist schwerer und etwas grösser

Brutzeit: März, 1 Jahresbrut, Nachgelege bis Mitte Mai möglich

Zwischen 85 und 110g wiegt ein Storchenei
Zwischen 85 und 110g wiegt ein Storchenei

Anzahl Eier: 2-6, im Durchschnitt ca. 4 weisse, gekörnte Eier mit einem Gewicht von 85-110g

Brutdauer: 30-32 Tage

storchenei nach dem Schlupf
Nach dem Schlupf: das Ei ist sorgfältig aufgepickt

 

 

Nestlingszeit: 58 bis 64 Tage, bei Nahrungsmangel auch weit aus mehr >75 Tage

Eizahn Storchenküken Luna
1 Tag jung ist dieses Küken, auf dem Schnabel sieht man deutlich den Eizahn, mit dem die harte Schale aufgepickt wird

Schon vor dem Schlupf kommunizieren die Altstörche mit ihrem Nachwuchs. Der Schupf ist für die Kleinen eine grosse Anstrengung, sie benötigen in den ersten 24 Stunden auch noch keine Nahrung, sie zehren vom Dotter der kurz vor dem Schlupf eingezogen wird. Sie brauchen Wärme und Geborgenheit, werden gehudert.