Wiederum verlässt ein Storchenpaar den besten Lebensraum

Carlos und Kira, vom Horst Wabern I Ederauen, sind umgezogen nach Wabern. Dort gibt es die künstlich geschaffene Storchenkolonie, diese wirkt auf Störche wie ein “Magnet”. Sie besteht aus 1 Naturhorst (Wabern II, Spänebunker Blecher und 3 Kunsthorsten).

Dieses Verhalten der Störche hatten wir bereits 2015 bei Julie erleben müssen. Der Umzug, eine letztendlich tödliche Entscheidung für sie. Denn Julie starb 2018 durch die Gefahren die innerorts unvermeidbar vorhanden sind und die ein Storch nicht einschätzen kann. Zwei weitere Brutstörche sind dadurch umgekommen. Auch der Nachwuchs kann in Wabern nicht erfolgreich aufwachsen, aber auch das wissen die Störche zu diesem Zeitpunkt nicht. Sie suchen sich den Standort nicht nach dem vorhandenen Nahrungsangebot aus, sondern leben ihren tief verwurzelten Instinkt des Kolonienbrüters aus. Denn derzeit ist es überall nass, sie werden satt. Das wird sich mit Beginn des Frühjahrs ändern und selbst wenn dieses Regen bringt: es kann für so viele Störche niemals reichen. Zum Bedarf, siehe Link.

Es ist eigentlich in unseren Verantwortung sie vor diesen Gefahren zu beschützen. Wir haben mehrfach darum gebeten die 2 Kunsthorste die im Jahr 2011 gegen unsere Bedenken errichtet wurden, wieder zurück zu bauen.

Mehr können wir leider nicht tun.

Foto 1: Kira nach dem Umzug, durch Storchenkämpfe heftig verletzt.


Foto 2: Gefahr erkannt…