Wabern V

Dieser Horst wurde im Frühjahr 2011 kurzerhand aufgestellt um einem auf der kath. Kirche bauenden Storchenpaar eine Nisthilfe anzubieten. Die Zweige fielen immer wieder herunter, hielten nicht auf dem glatten Dach. Die Voraussetzungen zur Ansiedlung von Weißstörchen, geeigneter Lebensraum in unmittelbarer sowie auch mittelbarer Nähe, sind nicht vorhanden, bzw. werden von anderen Storchenpaaren benötigt.

DEH H 9450 hielt sich dort länger mit einem unberingten Storch auf.

Entschieden hat sich dieser Storch dann aber im nächsten Jahr für den Kunsthorst Wabern IV, der ebenfalls 2011 in nur 100m Entfernung von der kath. Kirche, noch näher an der IC Strecke aufgestellt wurde.  Der Horst Wabern V diente länger als Ausweichhorst für das Brutpaar von Wabern IV und wurde vehement verteidigt.

Die nachfolgenden Bilder wurden von Manfred Gunia nach Rücksprache mit den zuständigen Stellen der kath. Kirche aufgenommen.

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2016 wurde erstmals auf dem Horst gebrütet, unser Ederstorch Georges belegte ihn zusammen mit der ehem. Brutstörchin Feline von Wabern IV. Georges wollte eigentlich in den Ederauen brüten, Feline in der Nähe ihres alten Bruthorstes, er konnte sich nicht durchsetzen.

Wohl durch die Ortskenntnis und vor allem die bekannten Nahrungsquellen wird der vorhandene Lebensraum von den Störchen überhaupt nicht mehr “geprüft”, sie sind ja bisher auch immer satt geworden…. Das natürliche Verhalten der Tiere ist gestört, geht verloren.

So schafften diese beiden die Aufzucht von 2 Jungstörchen.

Die nachfolgenden Jahre waren von Storchenkämpfen und Totalverlusten gekennzeichnet.