Wabern IV 2018



08. April 2018
Tränen in den Ederauen – Abschied von unserer Julie
Während in allen Waberner Horsten neues Leben heranwächst, hat unsere älteste Brutstörchin Julie, unsere Ederstörchin bis 2015,
ihr Leben durch einen tragischen Unfall verloren.
Sie wurde am 05.04. gegen Abend im Hinterhof eines Hauses in der Ottostrasse gefunden, nur ca. 50 m von ihrem Bruthorst Wabern IV entfernt. Julie war auf dem Weg zurück zu ihrem Horst, den sie nach 17 Uhr verlassen hatte, das berichtete uns die Horstbesitzerin Frau Riedinger. Sie flog auf dem Rückweg zum Horst wie immer zwischen den Häusern hindurch und kollidierte dabei mit dem Flügel, vermutlich an einer Haus, – oder Dachkante. Der Flügel war gebrochen, der Sturz in den mit Betonplatten ausgelegten Hof führte dann wohl zu den starken inneren Verletzungen, die entweder sofort oder schnell tödlich waren. Zwischen den Häusern können Windboen zu starken Verwirbelungen führen, wir können nur vermuten, dass dies die Ursache war.
Gefunden wurde sie dort von den Hausbesitzern am frühen Abend, sie war bereits tot. Die Finder informierten Frau Riedinger, die Julie dann dort abholte.
Die Eier wurden von der Horstbesitzerin Frau Riedinger geborgen, bevor sie durch Angriffe oder Schwächung des Partners Georges zerstört werden.
Mit Julie haben wir eine ganz besondere Störchin verloren, sie wird uns allen sehr fehlen.
Wir sind sehr traurig, denn gerade Julie und ihr Partner Georges haben unsere Storchenstation begründet.

Georges hat eine neue Partnerin – Betty

Bereits am 13. April gesellt sich eine Störchin hinzu, die Eiablage erfolgt laut der Horstbesitzerin bereits am 20. April, man kann deshalb davon ausgehen, dass dieser weibl. Storch von einem anderen Horst vertrieben wurde.

3 Jungstörche werden groß

und von Thomas Weiß beringt. Die Seite ist noch in Arbeit, Ergänzungen folgen.