Wabern I 2019

Anfang August ziehen die Jungstörche ab, sie schließen sich dem großen Trupp von Weißstörchen an

22. Juni 2019

der verbesserte Lebensraum hat in diesem Jahr 4 Jungstörchen das Überleben ermöglicht. Das hatten wir letztmalig im Jahr 2014 bei diesem Horst. Natürlich hat auch der feuchte Frühling dabei geholfen.

4 Jungstörche werden flügge
Lebensraum Wabern I

29. Mai 2019

4 gesunde Küken zeigen sich im Horst Wabern I, ein sehr schöner Anblick der viele zum Sparziergang durch die Ederauen animiert.

Hunde sind in der Brut- und Setzzeit anzuleinen – bitte helft mit unsere Wildtiere zu schützen!

Täglich beobachten wir Hunde mit ihren Haltern im Brutgebiet gegenüber der HGON Projektfläche, im Kieswerk und am Storchenteich.
Quadfahrer die durchs Gelände rasen, aber auch Fotografen die nicht nah genug an ihr Ziel herankommen und deshalb die Wege verlassen.

Der Brutversuch des Kiebitzes war so zum Scheitern verurteilt. Auch ein dort nach Nahrung suchender Weißstorch hält die Hundehalter nicht ab, die Fläche zu betreten und alle Tiere zu vertreiben.

Grenzenloser Egoismus zerstört hier Leben.

Gestern früh konnte die Jagd eines freilaufenden Hundes auf einen jungen Hasen beobachtet werden, der Hund stöberte den Junghasen im Feld auf und trieb ihn Richtung Landstrasse, während die Hundehalterin seelenruhig 50m vorweg radelte und kein Auge auf ihren Vierbeiner warf und erst durch das Hupkonzert aufmerksam wurde.

Darauf angesprochen meinte die Hundehalterin dazu: der macht dem Hasen nichts, wir haben selber Hasen zu Hause 🙁

Wer solche Vorfälle beobachtet, bitte schweigt nicht, sondern macht die Verursacher aufmerksam auf ihr Vergehen und helft uns beim Schutz der Wildtiere – DANKE

5 Küken ca. 3 Wochen alt
Carlos Brutstorch W I seit 2018
Wabern I am 12. Mail 2019, die Kleinen sind 14 Tage alt

Storchenhorst Wabern I in den Ederauen. Der Lebensraum wurde hier von der Naturschutzbehörde stark verbessert, für viele Arten. Auch unsere im Lebensraum angesiedelten Störche profitieren davon, sie verteidigen ihr Territorium aber vehement, ein deutliches Zeichen!


Erster Nachwuchs ist geschlüpft

Der Regen war bitter nötig für die Natur, gerade jetzt wo die ersten Küken geschlüpft sind.

Da es in Wabern kaum Feuchtgebiete gibt, ist der natürliche Bruterfolg unserer Weißstörche vom Wetter abhängig. Sie benötigen in den ersten Tagen der Aufzucht zwingend Kleingetier, massenweise Regenwürmer, ist dies nicht zu finden, wird der Großteil des Nachwuchses sterben.

Weißstörche haben in der Regel 4-5 Eier/Küken, manchmal gar 6! In geeigneten Brutgebieten werden gut 3-4 Storchenküken groß, teilweise auch alle.

Ein weiteres Horstpaar ist komplett – Carlos muss nicht mehr warten

Carlos und Kira in den Ederauen Wabern 2019

Die beringte Brutstörchin (DER) aus dem Jahr 2018 kehrte gesund zurück, wir freuen uns über ihre Ankunft! Das Paar brütet auf Waberns ältestem Storchenhorst Wabern I seit dem vergangenen Jahr, in den Ederauen Wabern.

Seit 2002 ist dieser Horst belegt, mit Ausnahme der Jahr 2005, 2016 und 2017 wurde dort gebrütet. Unser Storchenpaar Georges und Julie haben diesen Horst leider aufgegeben, nachdem er 2016 saniert wurde und in Wabern eine Storchenkolonie interessanter war.