Sicherheit geht vor – Bau eines Naturhorstes musste unterbunden werden

Seit etwas mehr als einer Woche wurde in Wabern innerorts ein Horst gebaut. Störche hatten sich diesen Platz in der Nähe der Horste Wabern V und Wabern IV ausgesucht.

Dieser Bau auf dem Schornstein der Schule in Wabern wurde heute aus Brandschutzgründen entfernt. Die Schule besitzt eine Pelletheizung. Herr Horstmann, Inhaber der Dachdeckerfirma in Wabern, wurde vom Schwalm-Eder-Kreis beauftragt die Arbeiten durchzuführen. Er berichtete, dass der Bau des Horstes bereits am Rand des Feuerzuges endete, die beiden Luftzüge waren bedeckt. Ein Anwohner berichtete uns von gelegentlichem Rauch, der nicht durch den Betrieb des Schornsteines sondern wohl durch Äste entstanden ist.

Es war also höchste Zeit, die Arbeiten wurden so schnell wie möglich durchgeführt. Die Firma Horstmann musste dazu den Hubsteiger der Firma Koch, Gudensberg mieten, da eigene Gerätschaften auf Baustellen betrieben werden.

Die Störche werden vermutlich wieder beginnen zu bauen, da noch keine Abwehr montiert wurde. Ggf. muss ein weiteres Mal entfernt werden. Noch gibteseinen unbelegten Horst ist in den Ederauen, hier hielt sich das Storchenpaar bereits einige Male auf. Eine Alternative ist also vorhanden, ob sie angenommen wird bleibt abzuwarten. Der beringte Storch ist zweijährig, dies ergab die Anfrage bei der Vogelschutzwarte Radolfzell.

Die anwesenden Anwohner wurden unter Wahrung der Corona-Schutzmaßnahmen informiert und zeigten Bedauern, aber auch Verständnis.

Diese Sicherheitsmaßnahme schützt auch den Weißstorch.

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Das Foto stammt vom 30. März 2020.