Malsfeld bis 2016

Weiterer Horst im Schwalm-Eder-Kreis an der Fulda wurde 2013 angenommen

Nachfolgend der Brutverlauf in absteigender Reihenfolge von 2013-2016

 

2016

Erster Heimkehrer am 22.03.2016:

In Malsfeld ist das Männchen eingetroffen

 

      05.06.2016

Ein Jungstorch kann im Horst gesichtet werden. Vermutlich gab es weiteren Nachwuchs, der es nicht geschafft hat.

 

      10.08.2016

Anfang August schliesst sich der Jungstorch anderen an, seinen Jungfernflug hatte er Mitte Juli bereits erfolgreich bestanden. Nun heißt es, die Gefahren des Zuges zu überleben. Die Sterblichkeit von Störchen im ersten Lebensjahr ist hoch, viele Gefahren kennen sie noch nicht. Überlebt ein Jungstorch das erste Jahr, nimmt die Sterblichkeit deutlich ab.

 

 

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  1. April 2015

Malsfeld/Schwalm-Eder-Kreis: Das Storchenpaar ist komplett und hat mit der Brut begonnen, diese Meldung kam heute von H.-J. Jutzi. In den beiden letzten Jahren wurde im ersten Jahr die Brut kurz vor dem Schlupf durch Kämpfe zerstört. 2014 kamen die Jungstörche durch Kälte um. Wir wünschen ganz viel Erfolg für das Malsfelder Storchenpaar!

3 Jungstörche werden flügge, ein tolles Ergebnis!

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27. Februar 2014

Malsfelder Störche bekommen einen neuen Horst

Die Störche in Malsfeld haben einen neuen Horst erhalten, das alte Dreibein war leider morsch. Der Horst war im vergangenen Jahr erstmals belegt – leider wurde das Gelege kurz vor dem Schlupf durch

Storchenkämpfe zerstört. Nun hoffen wir, dass es in diesem Jahr klappt, am Horst wird es jedenfalls nicht scheitern.

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zerlegt , bevor er umfällt

 

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  1. April 2014

Weissstörche in Malsfeld

Heute wurde auch der Malsfelder Storchenhorst im NSG ‘In der Aue’ von einem Paar besetzt; Ringnummer(n) konnten noch keine abgelesen werden. Im vergangenen Jahr brütete dort bereits ein Paar auf dem Kunsthorst, welcher im Winter erneuert wurde. Leider wurde derzeit das Gelege nach Kampf mit zwei weiteren Störchen zerstört. Wer jetzt zurück gekommen ist – wir werden sehen …

 

 

  1. April 2014

Das Brutpaar baut fleißig das Nest aus, beide Störche sind unberingt, so dass vermutet werden kann, dass es sich um das Paar handelt, welches im vergangenen Jahr den Horst erobert hat.

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  1. April 2014

Die Brut verläuft ohne besondere Vorkommnisse, nach Einschätzung von H. Jutzi müsste in der Nachwuchs in der zweiten Maiwoche schlüpfen. Störungen konnten bisher nicht beobachtet werden, wir hoffen, dass in Malsfeld in diesem Jahr alles gut geht!

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  1. Mai 2014

Nachwuchs im Horst Malsfeld

Endlich konnten nun auch im Fuldataler NSG ‘In der Aue bei Malsfeld’ die ersten Fütterungen beobachtet werden: da sich die Mini-Ciconias jedoch noch nicht zeigten, dürfte der Schlupf auch erst wenige Tage her sein – bis sie die kleinen Hälse heben können, vergeht bis zu einer Woche. Somit kann über die Zahl der Storchenküken auch noch nichts genaues gesagt werden. Voraussichtlich gegen Ende der Woche wird sich der Schleier aber lüften lassen … Wollen wir hoffen, dass sich das Brüten gelohnt hat, und nicht wieder wie 2013 Fremdstörche einer erfogreichen Jungenaufzucht in die Quere kommen. Das Paar ist unberingt, wie auch die Okkupanten von 2013: somit ist davon auszugehen, dass es sich vermutlich um das neue Paar von damals handelt; Meldungen über weitere Störche im Gebiet liegen bis dato nicht vor.

Im unteren  Bild sieht man übrigens unterhalb des Horstes auf einem (nur scheinbar nahen) Ast einen Kuckuck sitzen, und zwar hier die sehr seltene braune Farbvariante (Morphe). (Fotos: M. Gunia)

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  1. Juni 2014

Sehr traurig – beim heutigen Besuch wurde klar, dass alle Jungstörche das nasskalte Wetter nicht überlebt haben. Wir hoffen, das Horstpaar kehrt im nächsten Jahr trotzdem zurück.

 

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2013

  1. Mai 2013

Im Schwalm-Eder-Kreis gibt es einen weiteren neu angenommenen Storchenhorst

In Malsfeld hat ein Storchenpaar einen Kunsthorst angenommen, sehr idyllisch und ruhig im Naturschutzgebiet Malsfeld gelegen  –  ähnlich unserem Horst in Wabern I, Ederauen. Der Horst ist erstmals belegt, bisher ist nur wenig Nistmaterial eingetragen. Einer der Brutstörche ist beringt, die Anfrage bei der Vogelschutzwarte ist erfolgt. Fotoreihe und nachfolgender Text von Manfred Gunia:

Auch im Fuldatal brüten nun Weissstörche: im NSG `In der Aue bei Malsfeld` ist das seit mehreren Wochen anwesende Paar am Brüten. Der Horst wurde bereits 1998 aufgestellt, eine Anbringung einer neuen Nistplattform ist nun schon eingeplant. Die Nistanlage war jedoch erst im letzten Jahr von einem Weissstorch gelegentlich besetzt gewesen. Offenbar gefiel ihm dieses weitgehend störungsfreie Gebiet des NSG bei Malsfeld. Beobachtungen sind gut vom Fuldaauenradweg sowie von einem Beobachtungsstand möglich. Nahe gelegene Wiesen ermöglichen auch gute Bedingungen für den Nahrungserwerb; zusammen mit dem inzwischen gut eingewachsenem Biotop um den Horststandort ergibt sich so ein harmonisches Bild. Zwei weitere Störche konnten im Gebiet Nahrung suchend gesehen werden, so dass nun auch in der Fuldaaue Bereich Melsungen -> Morschen vermehrt mit Beobachtungen zu rechnen ist. Das Gebiet hat sicher auch Ressourcen für ein weiteres Horstpaar; Gespräche mit den zuständigen Stellen sind schon verabredet.

  1. Juni 2013

Neues Horstpaar – Gelegeverlust im Horst NSG Malsfeld

Leider hat es in Malsfeld mit einer erfolgreichen Brut nicht geklappt: der Horst war leer, rechts am Rand liegt noch ein Ei. Das deutet alles auf einen Kampf hin. Das liegt natürlich in der Natur der Storchenansiedlung,  aber: ein Horstprovisorium hätte das zweite Paar auch im Gebiet gehalten und vermutlich (da eigenes Territorium) die anderen in Ruhe gelassen. Es ist ein neues Paar auf dem Horst, beide unberingt. Einer scheint auch eine Augenverletzung zu haben, vermutlich vom Kampf ums Nest. Sie kopulieren auch, aber das machen Brutpaare immer mal wieder, auch nachdem die Jungvögel fort gezogen sind), bauen am Nest (das machen sie sonst eigentlich beständig) und setzen sich in den Horst hinein. Für eine Spätbrut ist es wahrlich schon zu spät. Es ist jetzt entscheidend, ob die anderen beiden (Brüter) noch im Gebiet sind, und dann natürlich auf ihren Horst zurück wollen. Ob die jetzigen Horstbewohner sich vertreiben lassen ist vermutlich vom Alter abhängig – sind sie noch ‘jung’, lassen sie sich vielleicht den Schneid abkaufen und bleiben im Gebiet. Darauf deutet m.E. die geringe Bautätigkeit hin, also sehr wenig Nistmaterial eingetragen, auch während des Bebrütens. Haben sie keine weitere Nistplattform (o.ä.) werden sie immer wieder auch den Horst zurück kehren wollen: immer neue Kämpfe bis auf’s Blut (wirklich ), also bis einer so schwer verletzt wird, dass er aufgibt. Das unterlegene Paar (welches auch immer) verzieht sich dann. Ist die Zugzeit erreicht, können sie auch unmittelbar danach abziehen, kommen aber im nächsten Jahr wieder. Das Problem ist damit folglich nicht gelöst, ein Gespräch mit der zuständigen ONB sicher zielführend.

 

  1. Juni 2013

Das ehem. Brutpaar aus dem NSG Malsfeld konnte in der Nähe von Bebra beobachtet werden; eine Ringablesung diente der Identifizierung und wurde in die Vogelbeobachtungsdatenbank ornitho.de eingestellt. Falls das Paar den in 2013 unbesetzten Horst bei Kerspenhausen schon kennt, könnte dies ein geeigneter Standort für eine Brut im nächsten Jahr sein.