Kein Brutbeginn bei Wabern II

Was anfangs als Brutbeginn erschien, zeigte sich als Versuch der Störchin Pauline die Brut einzuleiten. Sie saß viel, es wurde auch gewechselt. Wir sind natürlich nicht immer vor Ort, aber in den letzten beiden Tagen war klar, dass noch kein Ei im Horst liegt, oder keines mehr? Beide Störche waren unterwegs, ließen den Horst unbeaufsichtigt. Möglich, aber aufgrund unsererBeobachtung eher unwahrscheinlich ist aber auch, dass ein Ei zerbrochen ist, das Problem bei Pauline liegt.

Auch stehen die beiden wieder sehr viel, was bei diesen Temperaturen ein deutliches Zeichen ist, dass nicht gebrütet wird. Seit gestern konnte dann beobachtet werden, dass Georges bei der Kopulation abrutscht, dies ist aber nicht immer der Fall. Auch unser Paar in Niedermöllrich hat seine Probleme bei der Kopulation, es klappte bei weitem nicht immer. Trotzdem liegen Eier im Horst, es wird fest gebrütet.

Wir haben ja bereits über den schlechten Allgemeinzustand von Georges berichtet, er war stark abgemagert, als er aus Südhessen heimkehrte, es ging ihm nicht gut. Seine alte Verletzung aus dem Jahr 2015 hat zu einer Gelenkarthrose geführt, er hinkt. Die Nahrungsaufnahme ist dadurch erschwert, im Winter haben wir deshalb zugefüttert.


Foto: Eine offene Wunde, die ihn stark behindert

Ende Februar konnten wir beobachten, dass Pauline auf der Suche nach einem anderen Partner war. Das Paar harmonisiert bei weitem nicht so, wie es zwischen Paul und Pauline und Georges und Julie war. Auch das spielt bei der Kopulation eine Rolle.

Wie sich das entwickelt bleibt abzuwarten.