Hilfe kam zu spät, Schwan erschossen

Auf der Suche nach einer Auffangstation muss es oft schnell gehen, ansonsten besteht die Gefahr, dass sie zu spät kommt. So geschehen am vergangenen Samstag, den 23.1.2021. Bevor wir einen verletzten Schwan bergen konnten, hatte ihn der Jagdpächter erschossen. Keine fünf Minuten eher und wir hätten ihn lebend angetroffen, die Verletzung untersuchen und eine tierärztliche Behandlung einleiten können.

Die Finderin musste lange herum telefonieren und hatte leider Kontakt zu einer Person aus dem Kreis, die mit Wildvogel- oder Storchenpflege rein gar nichts zu tun hat und keine Genehmigung dafür besitzt, sich aber im Netz dafür zu erkennen gibt und Empfehlungen zu anderen Auffangstationen veröffentlicht. Diese sind zum Teil gar nicht mehr tätig (eine davon war z.B. in Fritzlar) oder in anderen Bundesländern angesiedelt. Wertvolle Zeit geht hier verloren, Hilfe sieht anders aus!

Auch wenn Sie uns nicht sofort erreichen, wir rufen umgehend zurück, bleiben Sie vor Ort.

Bei Gefahr für den öffentlichen Straßenverkehr (z. B. wenn das Tier am Straßenrand sitzt) rufen Sie umgehend die Polizei und sichern Sie den Unfallort.

Mäusebussard beim Abladen von Zuckerrüben verletzt

Wann immer es unsere Zeit erlaubt bergen wir auch andere größere Vogelarten. Außerhalb der Saison ist lässt sich das gut einrichten. So gestern geschehen in der Zuckerfabrik Wabern, wo ein Bussard beim Abladen der Rüben entdeckt wurde.

Dass er von den Zuckerrüben nicht erschlagen wurde, grenzt an ein kleines Wunder, er ist allerdings in einem Trauma, von dem er sich erholen muss.

Vielen Dank an den Mitarbeiter Herrn Lampe für die Aufmerksamkeit!

Überwinternde Störche im Schwalm-Eder-Kreis

Update vom 09. Januar 2021

Am 09.01. wurden erstmals wieder 2 Störche beim Horst Wabern III gesichtet. Was dort passiert ist können wir nicht sagen, wir hoffen aber, dass alles wieder in Ordnung ist! 


Originale Meldung:

Keine guten Neuigkeiten, denn kurz nach dem Bericht in der HNA Schwalmstadt sind es nur mehr 12 Störche die im Schwalm-EderKreis überwintern. Das Schicksal des 13ten Weißstorches ist ungewiss.

Erst kürzlich haben wir auch über die gefährliche Situation in Wabern berichtet, Storchenkämpfe um den Horst Wabern II, Kerstin H. hatte uns diese gemeldet. Nun fehlt seit Sonntag den 03.01., evtl. auch schon seit Samstagnachmittag, ein Storch vom Horst Wabern III. Bis Samstag vormittags konnten die beiden Ciconias in trauter Zweisamkeit beobachtet werden, die Paarbindung ist zu dieser Jahreszeit sehr stark, sie sind so gut wie immer gemeinsam unterwegs oder stehen auf den Horsten. Ebenso das neue Paar Carlos und Pauline, sie sind immer zusammen anzutreffen.

Unsere Sorge gilt in erster Linie den Kämpfen an der Bahnlinie um den Horst Wabern II. Hat jemand etwas gesehen? Dann bitte eine kurze Info an uns per PN oder auch über Handy!

Aber auch freilaufende Hunde sind für Störche immer eine Gefahr. Bitte achtet bei euren Spaziergängen darauf und leint unbedingt die Hunde an, sobald Wildtiere zu sehen sind.

Wenn Störche zu dieser Jahreszeit abziehen, tun das Paare nach unserer Erfahrung gemeinsam. Unfälle im Straßenverkehr werden uns gemeldet.

Welcher Weißstorch von den beiden fehlt, Paco und Marie heißen die zwei, wir können es noch nicht sagen. Paco und Marie brüten seit dem Jahr 2018 gemeinsam auf dem Schornstein in Wabern.

Vielleicht ergibt sich am Wochenende eine Möglichkeit gute Bilder zu machen, am Gefieder lassen sich die beiden schon unterscheiden.

Das Foto wurde vom Handy gemacht, ist eher nur ein Belegfoto.

Bild: Nur noch ein Storch.

Frohes Neues Jahr 2021

Wir wünschen allen Freunden, Bekannten und Storchenliebhabern ein gesundes glückliches neues Jahr 2021.

 

Was wird es uns bringen?

Nachfolgend eine Geschichte zum Nachdenken.

 

Es liegt allein in Eurer Hand.

In einem fernen Ort lebte ein alter weiser Mann. Er war beliebt im ganzen Land. Wann immer einer seiner Mitmenschen Sorgen hatte, ging er zu ihm, um Rat zu holen; denn der alte weise Mann konnte aus einer reichen Lebenserfahrung schöpfen und gab stets guten Rat.

Dies wiederum machte seine Mitbürger neidisch, die selbst gern für klug und weise gehalten worden wären. Sie beschlossen dem alten Mann eine Falle zu stellen. Aber wie? Nach längerem Nachdenken kam man auf folgende Idee:

Man wollte ein winziges Mäuslein fangen, es dem alten Mann in der geschlossenen Hand präsentieren und ihn fragen, was sich in der Hand befinde. Sollte der alte Mann die Frage wider Erwarten richtig beantworten, so würde er mit Sicherheit an einer weiteren Frage scheitern, nämlich der, ob es sich bei dem Mäuslein um ein lebendes oder um ein totes handele. Würde er nämlich sagen, es handele sich um ein lebendes, so könne man die Hand zudrücken und das Mäuslein sei tot. Würde er hingegen sagen, es handele sich um ein totes Mäuschen, so könne man die Hand öffnen und das Mäuschen herumlaufen lassen.

So vorbereitet, erschien man vor dem alten weisen Mann und fragte ihn wie beabsichtigt.

Nach wenigen Überlegungen antwortete der alte weise Mann auf die erste Frage: „Das was ihr in der Hand haltet, kann nur ein winziges Mäuslein sein.“

„Nun gut“, sagten die Neidischen, „da magst du recht haben, aber handelt es sich um ein lebendes oder um ein totes Mäuslein?“ Der alte weise Mann wiegte seinen Kopf eine Weile hin und her, dann schaute er seinen Mitbürgern in die Augen und sagte:

„Ob das, was ihr in der Hand habt, lebt oder tot ist, das liegt allein in eurer Hand.“

Frohe Weihnachten 2020

Schon wieder ist Weihnachten –

und jedes Mal, wenn ein Leben gerettet werden kann – dann ist für uns Weihnachten.

Wir wünschen euch allen ein besinnliches und glückliches Fest der Liebe.

Wir sagen DANKE an alle alten und neuen Freunde, an alle die uns in diesem Jahr unterstützt haben. Ohne euch wäre das nicht zu schaffen!