Hilfe kam zu spät, Schwan erschossen

Auf der Suche nach einer Auffangstation muss es oft schnell gehen, ansonsten besteht die Gefahr, dass sie zu spät kommt. So geschehen am vergangenen Samstag, den 23.1.2021. Bevor wir einen verletzten Schwan bergen konnten, hatte ihn der Jagdpächter erschossen. Keine fünf Minuten eher und wir hätten ihn lebend angetroffen, die Verletzung untersuchen und eine tierärztliche Behandlung einleiten können.

Die Finderin musste lange herum telefonieren und hatte leider Kontakt zu einer Person aus dem Kreis, die mit Wildvogel- oder Storchenpflege rein gar nichts zu tun hat und keine Genehmigung dafür besitzt, sich aber im Netz dafür zu erkennen gibt und Empfehlungen zu anderen Auffangstationen veröffentlicht. Diese sind zum Teil gar nicht mehr tätig (eine davon war z.B. in Fritzlar) oder in anderen Bundesländern angesiedelt. Wertvolle Zeit geht hier verloren, Hilfe sieht anders aus!

Auch wenn Sie uns nicht sofort erreichen, wir rufen umgehend zurück, bleiben Sie vor Ort.

Bei Gefahr für den öffentlichen Straßenverkehr (z. B. wenn das Tier am Straßenrand sitzt) rufen Sie umgehend die Polizei und sichern Sie den Unfallort.