Natürliche Gefahren

Wir unterscheiden bei den Gefahren zwischen natürlichen und unnatürlichen

Im Winterquartier des Weißstorches sind das Hyänen und Schakale (Ostzieher) Störche übernachten auf Bäumen in Gruppen, sind also sicher vor diesen Feinden.

Während der Brutzeit in unserer Region, können auf dem Horst für die Jungtiere, der Marder, Waschbär, Uhu oder Greife, gefährlich werden, sofern der Nachwuchs zu früh alleine gelassen werden muss. Die Ursache dafür ist dann, wenn keine Verletzung oder Ausfall eines Altvogels vorliegt, akuter Nahrungsmangel. Störche wissen genau um die Gefahr durch Prädatoren, verlassen sie ihren Horst bevor der Nachwuchs 3 Wochen alt ist, dann geschieht dies aus Hunger.

Der Uhu und der Seeadler können in unseren Breiten dem Weißstorch gefährlich werden.

uhu in der Storchenstation Wabern
Uhu, kaum grösser als ein Bussard kann er den Störchen durchaus gefährlich werden, den Jungtieren.

Dürreperioden in Afrika gab es schon immer, Störche können bei guten Ernährungszustand ca 14 Tage hungern, benötigen allerdings Wasser. Die Bestandsrückgänge in Deutschand in den 80ziger Jahren werden heute zurückgeführt auf bestehende Dürreperioden in Afrika. Die Störche sind geschwächt, sterben oder schaffen den anstrengenden Zug in die Heimat nicht rechtzeitig. Hinzu kommt, dass die Störche in Afrika tausende vergifteter Heuschrecken fressen. Das bringt den Storch vielleicht nicht sofort um, es hat aber Folgen für seine Konstitution und Gesundheit.

Kronismus – er entsteht eindeutig durch Stress, natürlich oder nicht..

Das zeigt auf, dass Störche in Wabern oder auch anderenorts eigentlich kaum natürliche Feinde haben.

Der Mensch als Gefahr für den Weißstorch

Der Mensch, der den Storch doch so sehr liebt, er ist sein grösster Feind  (unatürliche Gefahren).

Deshalb hoffen wir, dass alle Storchenfreunde jeden Fehler vermeiden, der dem Weißstorch gefährlich werden kann.