Erster Nachwuchs ist geschlüpft

Der Regen war bitter nötig für die Natur, gerade jetzt wo die ersten Küken geschlüpft sind.

Da es in Wabern kaum Feuchtgebiete gibt, ist der natürliche Bruterfolg unserer Weißstörche vom Wetter abhängig. Sie benötigen in den ersten Tagen der Aufzucht zwingend Kleingetier, massenweise Regenwürmer, ist dies nicht zu finden, wird der Großteil des Nachwuchses sterben.

Weißstörche haben in der Regel 4-5 Eier/Küken, manchmal gar 6! In geeigneten Brutgebieten werden gut 3-4 Storchenküken groß, teilweise auch alle.

Aber die derzeit etwas entspannte Nahrungssituation verleitet auch Fremdstörche dazu hier zu verweilen. Die Gefahr von Storchenkämpfen steigt. Heute waren gleich 8 Fremdstörche unterwegs, alle Bruthorste waren von 2 Störchen gesichert, auch auf dem Horst der kath. Kirche (Wabern V) standen 2 Störche. Dieser Horst ist aufgrund seiner großen Grundfläche besonders gefährdet, es gab hier in den letzten beiden Jahren Totalverluste durch Storchenkämpfe.