Annika und Reinald sind frei

Unsere beiden letzten Jungstörche 2020 sind umgezogen in ihren Auswilderungshorst. Annika stammt aus Sülbeck, Reinald aus dem Fuldaer Raum. Danke lieber Rudi Schuster für den Umbau des Horstes!

Es war höchste Zeit, aber wir mussten warten, bis das Bein von Reinald wieder voll belastbar war. 5 Wochen hat es gedauert, jetzt ist alles vergessen. Die zwei sind ein Herz und eine Seele, zuvor hatte Annika jede Gesellschaft eines Artgenossen abgelehnt. Sie ist das Patenkind von Sabine Hanfland.

Zweimal täglich werden die ausgewilderten Jungstörche weiter mit Wasser und Futter versorgt, auch die 6 bisher ausgewilderten Jungstörchen holen sich dort noch Nahrung, jedoch nur noch nach Bedarf.

Bei der Auswilderung waren Kristian und Wigbert auf einem abgeernteten Feld zu sehen, sie beäugten von dort neugierig das Geschehen.

Sehr viel Freude macht es die Jungen bei ihrem Weg ins echte Storchenleben zu begleiten, das sind unvergessliche Erlebnisse.

Ganz herzlichen Dank an den NABU Vorsitzenden und Vogelschutzbeauftragen von Homberg/Efze, Herrn Rainer Hartmann, für seine tatkräftige Mitarbeit bei der Versorgung der Jungstörche. Das wäre alleine nicht zu schaffen gewesen, denn der Auswilderungsort ist ein ganzes Stück weg von unserer Station.

Mitten im Lebensraum – denn dort gehören sie hin unsere Ciconias. Wir kämpfen für sie und für ihr artgerechtes Leben!