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Wabern I 2018

23. März 2018

Carlos (DEH-HC 85) und   Kira (DER AU 468)sind das neue Paar in Waberns Ederauen

Carlos ist uns schon länger bekannt, wir haben darüber kürzlich berichtet, Kira konnte von uns am Tag des Einzugs in den Horst abgelesen werden. Die Vogelschutzwarte Radolfzell hat uns freundlicherweise direkt darüber informiert, wo Kira beringt wurde.  (2014 in Forst/Baden Würtemberg)

Erhaltung des Lebensraums und Sanierung des Horstes werden bei Wabern I und Unshausen von der Oberen Naturschutzbehörde Kassel umgesetzt.

Wir freuen uns ganz besonders, denn der Lebensraum  in der Nähe des Horstes Wabern I bietet den Störchen ausreichend Nahrung, auch bei anhaltender Trockenheit. Gerade in der Anfangszeit der Aufzucht finden sich hier ausreichend Würmer und andere Kleintiere, denn die Feuchtgebiete trocknen nicht vor August aus.

Das ist sehr wichtig, denn der Storch muss bei Angriffen in unmittelbarer Nähe seines Horstes sein, vor allem in der Anfangszeit. Ist der Horst fern vom Nahrungsgebiet, müssen Jungtiere und Altvögel viele Stunden am Tag hungern,  nur wenige oder keine Jungstörche werden flügge.

Hier siedelte sich im Jahr 2002 das erste Storchenpaar Waberns an, 32 Jungstörche wurden bis heute  flügge. Seit dem Totalverlust im Jahr 2015 stand der Horst leer. Schaut man sich die Statistik an, kann man nicht verleugnen, dass mit der gestiegenen Zahl der Horste auch die Anzahl der flügge werdenden Jungen geringer wird. Ein deutliches Anzeichen dafür, dass eine weitere Ansiedlung in Wabern nicht zu befürworten und nicht zu verantworten ist. Siehe dazu Statistik

Mit dem dritten belegten Horst beginnt die Nahrungsnot

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endlich wieder Tauwetter, Nahrung und Wasser in unmittelbarer Nähe des Horstes bieten den beiden optimale Bedingungen
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Der Horst wird erweitert, sichtbare Nestbauaktivitäten sind ein sicheres Zeichen dafür, dass sich die beiden für WI entschieden haben – eine gute Wahl Ciconia ciconia !

 

17. März 2018

SONNENSCHEIN IN DEN EDERAUEN:

Carlos hat eine neue Partnerin!

Kurzzusammenfassung:

CARLOS, links ELSA beringt DEH HC 085, Partnerin unberingt, beide überwintern regelmäßig im Schwalm-Eder-Kreis
 
2012-Anfang 2013 Aufenthalt Niedervorschütz, Kläranlage
 
März 2013: Umzug nach Fritzlar
 
2013 BPo Erstgelege
 
2014 BP/1
 
2015 BP/1
 
2016 BP/2 (feuchter Sommer)
 
Januar 2017 Verlust der Partnerin
 
2017 BPo (Totalverlust) mit Romy (aus Niedermöllrich)
 

DEH HC 085 (Carlos) brütet seit 2013 im Schwalm-Eder-Kreis. 2012 bis Anfang 2013 hielt sich das Paar in Niedervorschütz auf dem Horst der Kläranlage auf, zog dann aber nach Fritzlar. Der Grund bleibt spekulativ.

Seit 2013 Brutstorch in Fritzlar, gemeinsam mit einem unberingten Storch. In diesem Jahr hatte das Paar keinen Nachwuchs. 2014 und 2015 wurde jeweils nur ein Jungtier groß, im feuchten Jahr 2016 schaffte es das Paar 2 Weißstörche aufzuziehen.

Die beiden überwinterten regelmäßig im Raum Fritzlar. Im Januar 2017 wurde die unberingte Störchin das letzte mal gesehen (von Hans-Jürgen Kaufhold). Nach dem Wintereinbruch blieb sie verschwunden. Wir befürchten, dass sie umgekommen ist.

Carlos war alleine. Er warb um ein neues Weibchen und gesellte sich in Niedermöllrich zu unserer Romy, die bereits am 26.02.2017 zurück gekehrt ist. 2016 hatte sie mit dem Partner Rudi in Niedermöllrich 3 Jungtiere aufgezogen. Carlos schaffte es Romy nach Fritzlar zu holen, doch leider hatten die beiden 2017 dort einen Totalverlust. Bei Trockenheit fehlen die Feuchtgebiete! Hinzu kommt, dass der Horst schwer zu verteidigen ist (ebenso wie Wabern V).

Nach dem Verlust im Mai 2017 zog es Romy wieder nach Wabern, das Paar hielt sich den ganzen Sommer bei W I auf. Carlos überwinterte wieder im Schwalm-Eder-Kreis, Romy kehrte am 22. Febr. 2017 zu ihm zurück, es schien als hätte Carlos seine Herzensdame wieder.

Doch die Auswirkungen des Verlustes vom Vorjahr sind stärker, Romy will ihren Horst in Niedermöllrich zurück. Anfangs hinderte sie die Anwesenheit von Julie, doch dann war Merlin alleine, Julie ging zurück nach Wabern. Romy zog bei ihm ein und Carlos war wieder allein 🙁

Seit gestern nun ist Kira da, wir freuen uns für ihn. (DER AU 468), abgelesen heute und mit freundlicher Unterstützung der Vogelschutzwarte Radolfzell wurden wir auch gleich informiert über ihre Abstammung)

Trotzdem bleibt es ungewiss, ob die beiden in den Ederauen bleiben, denn die Horstbindung ist bei den Männchen sehr stark ausgeprägt. Es ist nicht auszuschließen, dass Carlos wieder nach Fritzlar geht und Kira ihm folgt.

Wir hoffen der ideale Lebensraum in den Ederauen belehrt ihn rechtzeitig eines Besseren!

Und werden weiter berichten…..

24. Februar 2018

Das sind die beiden Anwärter auf Waberns ältesten Storchenhorst in den Ederauen:
CARLOS und ROMY

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Das neue Storchenpaar in der Nähe von Wabern I

 

22. Februar 2018

Auch Romy, die Brutstörchin aus Niedermöllrich aus dem Jahr 2016 ist zurück und gesellt sich zum Fritzlarer Storch (Carlos). Die beiden waren im letzten Jahr schon viel am Ederhorst Wabern I zu sehen.

Schwalm-Eder-Kreis – Nordhessen