Wabern I bis 2012

 

  •  2012 Brutpaar: DEW 3X357 und unser Franzose CRBPO P9050 PARIS auch Georges und Julie genannt

Alle 3 geschlüpften Jungtiere werden flügge.  Leider gab es bei den beiden weiteren Horsten in Wabern Verluste, 3 Jungstörche schafften es nicht.

  • 2011  das Brutpaar P 9050  und DEW 3X357 ziehen alle 3 geschlüpfen Jungstörche erfolgreich auf.

 

  • Wabern I  2010  Brutbeginn Mitte März, 2 Jungstörche schlüpften Ende April.  Am 15. Mai waren die beiden Jungstörche verschwunden, diese Storchenbrut war verloren. Das Brutpaar Georges und Julie hatten zum ersten mal ihren gesamten Nachwuchs verloren.

Hierzu nachfolgend die Meldung von Manfred Gunia, HGON Birdnet v. 16. Mai 2010

  • Erstmals seit Beginn der Ansiedlung in Wabern im Jahre 2002 hat es im Horst Ederaue einen Brutverlust gegeben. Bis auf das für den Weißstorch überall ungünstige Jahr 2005 konnte seitdem regelmäßig Nachwuchs aufgezogen werden, sodass dieser Standort eigentlich als ‘sichere Bank’ galt – nun also auch hier eine ‘ bad bank’…Nachdem bereits mehrfach Fütterungen von 2 normal entwickelten Jungstörchen beobachtet werden konnten, hielten sich die Elterntiere seit Wochenmitte gemeinsam auf den umliegenden Feldern zur Nahrungssuche auf; zu diesem Zeitpunkt des Nestlingsalters ein völlig untypisches Verhalten. So waren auch gestern beide Altstörche in der Nähe des Horstes am Boden, kreisten alsbald gemeinsam in Richtung Ortsrand um daraufhin weiter zu ziehen.Über die Ursachen des Verlustes der Brut kann man nur spekulieren, vielleicht findet sich auch noch ein toter Jungvogel in der Horstumgebung. Die anhaltende kühle Witterung schliesse ich eigentlich als Ursache aus, die hatten die ‘Frühbrüter’ in der Ederaue schon mehrfach und eine lang anhaltende Regenperiode gab es auch nicht. Das Brutpaar gilt als erfahren und hat schon mehrfach erfolgreich Nachwuchs aufgezogen. Die Nahrung ist bei der gegenwärtigen Fruchthöhe (noch) gut erreichbar – über den Biozideinsatz (Monsantos Rache) möchte in an dieser Stelle nicht spekulieren.Auch ob es die an dieser Stelle bereits geschilderten ‘ciconischen Turbulenzen’ im Waberner Luftraum waren, welche ursächlich mit dem Brutverlust in Zusammenhang gebracht werden könnten, entzieht sich meinen Kenntnissen. Die meisten beobachteten Attacken von Fremdstörchen konnten um die am anderen Ortsrand sich befindenden Horste festgestellt werden.
    Allerdings konnte bei einem abendlichen Besuch des Horststandortes beobachtet werden, daß die bezüglich der Nahrungssuche sich in direkter Horstnähe aufhaltenden Elterntiere auf den angestammten Horst anfliegende Nilgänse unmittelbar und äußerst aggressiv reagierten. In diesem Frühjahr konnten in den Waberner Ederauen eine ungewöhnlich große Ansammlung von nichtbrütenden Nilgänsen beobachtet werden, sodass eventuell hier ein Zusammenhang mit dem Brutverlust bestehen könnte.
    Falls ähnliche Beobachtungen an anderen Horststandorten gemacht werden konnten, bitte ich um deren Beschreibungen unter der Adresse cigunia t-online de .

    Ob es noch zu einem Spätgelege kommt, ist vermutlich auch witterungsabhängig. Das Horstpaar verweilt weiterhin auf ihrem Horst in der Ederaue und scheint außer den arealerweiternden Rundflügen noch keine Abwanderungsbewegungen zu zeigen. Somit könnte eine baldige weitere Eiablage noch zu Weißstorchnachwuchs in Wabern führen. Allerdings wird auch in CREUTZ, G. (1988): Der Weißstorch in diesem Zusammenhang nur von einer geringen Chance für eine Ersatzbrut gesprochen, bedingt durch den zeitlichen Verlauf der gesamten Brutperiode.

    Dies gilt faktisch auch für das Nachgelege des Horstpaares auf dem Waberner Schreinereischornstein (Wabern III), welche immer noch ihr Gelege bebrüten. Vom Paar auf dem in unmittelbarer Nähe des Schornsteinhorstes gelegenen Spänebunkers (Wabern II) ist noch kein Anzeichen eines Brutversuchs zu erkennen.

    Hoffen wir also für ‘alle Gefiederten’ auf eine baldige Wetterbesserung, denn auch für so manch andere Art könnte der Mangel an Luftplankton zu bemerkenswerten Brutverlusten führen. Text: Manfred Gunia

     

  • DEW 3X357 und unser Franzose ziehen erfolgreich 2 Jungstörche auf
    • Seit 2008 brüten hier zwei beringte Weißstörche.
  • DEW 3X357 und CRBPO P9050 PARIS (abgelesen von Manfred Gunia, Wabern). Beringt am 10.06.2004   als NestlingBeringungsort                   Soultz-Haut-Rhin  (FR14)
    Haut-Rhin & Territoire de Belfort, Frankreich(P 9050) stammt  aus einem Wiederansiedlungsprojekt.

    DEW 3X357  wurde als Nestling am 14.06.2005   beringt.

    Beringungsort                   Groß-Rohrheim (TK6216 DEED)
    Darmstadt (Reg. Bez.), Deutschland

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Erstmals brütet hier der Franzose Georges, gemeinsam mit Julie DEW 3X357P 9050 mit 2 Juvenilen          BJ 2008 Weißstörche sind horsttreu, wenn sie aus den Überwinterungsgebieten zurückkehren suchen sie ihren alten Horst auf und gehen dann erst auf Partnersuche. Dieses Storchenpärchen überwintert gemeinsam und zieht auch gemeinsam nur bei geschlossener Schneedecke ab. Das deutet darauf hin, dass sie bekannte Storchensammelplätze innerhalb Deutschlands aufsuchen, evtl. aber auch bis Frankreich oder Nordspanien ziehen, je nach Wetterlage und Nahrungsangebot. Meldungen hierzu liegen bisher leider keine vor. Gerade der Ring des “Franzosen” ist nur schwer abzulesen. 
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Die Ringnummern unseres Paares vom Horst Wabern I

 

2007 kehrte der erste Weißstorch am 13.03. zurück, am 20.03. war ein Partner anwesend. Das Paar begann in der ersten Aprilwoche mit der Brut. 2 Jungstörche wurden erfolgreich aufgezogen und zogen Ende gemeinsam mit den Altvögeln ab.

2006 schlüpften auf dem Horst Wabern I 3 Jungtiere, nur 2 von ihnen wurden flügge und zogen Ende August zeitnah mit den Altvögeln fort.

  • Das Jahr 2005 war bundesweit ein sehr schlechtes Jahr für  die Weißstörche, im Schwalm-Eder-Kreis kam es  gar nicht zu einer  Brut, anderenorts gab es starke Einbrüche die auf die verspätete Rückkehr vieler Störche zurückzuführen war, deren  Ursache  vielseitig  war und zum Teil auch spekulativ bleibt.  Nähere Informationen zu diesem Brutjahr  finden sie hier:

 

schleswig-holstein.nabu.de/naturvorort/weissstorch/brutdatenbestandsentwicklung/04496.html

  • 2004 wurden   4 Juvenile flügge, Abzug Richtung Süden war Ende August.
  • 2003 4 Jungstörche werden flügge, das Nahrungsangebot in den Ederauen reicht für ein Storchenpaar.
  • Erstmals wurde im Jahr 2002 auf dem Storchenhorst  gebrütet. 4 Jungstörche wurden erfolgreich großgezogen.

 

Schwalm-Eder-Kreis – Nordhessen