Wabern I 2014

7. Juli 2014

Georges und Julie haben erfolgreich 4 Jungstörche aufgezogen. Das war zuletzt 2004 der Fall.
Die Jungfernflüge sind für Störche nicht ungefährlich, diesen starten sie jedes Jahr in Richtung HGON Projektfläche. Unfallfrei haben sie ihn absolviert. Gemeinsam ziehen sie ihre Runden über den Ederauen Wabern, ein wundervoller Anblick.

 

 

24. Mai 2014

Alle 4 Jungstörche des Horstes in den Ederauen sind wohlauf, die Gewitter haben sie gut überstanden.

 

09. Mai 2014

Erste Bilder der Jungstörche vom Horst Wabern I – Ederaue Wabern
Bereits vor kurzem konnten erste Fütterungen beobachtet werden, jedoch sind der Aufnahmewinkel sowie der Gehölzaufwuchs so ungünstig dass erst heute erste Fotos vom Nachwuchs in Waberns ältestem Horst gemacht werden konnten. Die Beobachtungen ergaben 3 geschlüpfte Jungstörche – ein Foto zeigte noch ‘etwas mehr’ … Es wird sich sicher in den folgenden Tagen zeigen, ob sich da noch ein weiterer Jungstörch in der Nistmulde befindet. Bereits heute konnten von den ältesten Küken erste Klapperversuche nachgewiesen werden. Offenbar überstehen sie die momentan häufigen Regenschauern recht gut. Eine gute und ausgewogene Nahrungsquelle stellt die sich in unmittelbarer Entfernung befindliche HGON-Fläche dar, welche mit ihrer Laubfroschpopulation sicher einen gehörigen Teil zur Ernährung der Storchenfamilie an der Eder darstellt.
Nahrungssuche in der HGON-Fäche Ederaue Wabern
Die Brutstörche vom Horst Ederaue Wabern fliegen regelmäßig in die sich in unmittelbarer Horstumgebung befindliche angelegte beweidete Fläche, um dort ihrem Nachwuchs eine ausgewogene, reichhaltige Kost anbieten zu können. Die dort ansässige Laubfroschpopulation wird zwar dezimiert, hat sich jedoch sicher schon erfolgreich fortgepflanzt.

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weiblicher Plattbauch (EB 2014)
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ein Feldhase

Zaungäste bei der Storchenbeobachtung
Während der Beobachtung des Storchentrupps nahe dem Karlshof Wabern wurde der Beobachter zum Beobachtungsobjekt und vice versa … Ein Feldhase kümmerte sich (fast) nicht um den Fotografen, dieser jedoch umso mehr um die hoch über ihm ruhenden ersten Großlibellen (weiblicher Plattbauch). Allerdings waren die sich im starken Wind schwankenden Äste schon eine Herausforderung für die manuelle Fokussierung durch’s Spektiv – Ausschuss gab’s daher reichlich …

04. Mai 2014

Gute Bedingungen für die erste Lebenswoche der Jungstörche
Bekommen wir ein gutes Storchenjahr? Der Regen kam genau zum richtigen Zeitpunkt, damit ausreichend Kleintiere wie Regenwürmer, Schnecken und anderes schnabelgerechtes Futter für den Nachwuchs zur Verfügung steht. Eine gute Nahrungsgrundlage findet dieses Storchenpaar in den Ederauen vor. Die dort geschaffene “HGON-Projektfläche” bietet auch anderen Vogelarten ausreichend Nahrung.
Mehr zur HGON erfahren Sie hier: Hessische Gesellschaft für Ornithologie und Naturschutz, Arbeitskreis Schwalm-Eder.
Wir sind sehr gespannt wie viele Jungstörche uns das Storchenpaar beschert, auch gab es bereits interessierte Besucher des NABU Homberg in den Ederauen. Die Jungstörche waren am Sonntag dem 04. Mai auch mit dem Spektiv noch nicht zu sehen.

Unser Franzose bei der Nahrungssuche auf den feuchten Weizenfeldern, die nach dem Regen auch Nahrung bieten

27. April 2014

Storchennachwuchs im Horst Ederaue
Heute vormittag konnte die erste Fütterung in Wabern ältestem Storchenhorst beobachtet werden: ein Altvogel würgte die Nahrung aus und verschlang etwa eine Minute später die übrig gebliebenen Nahrungsreste. Bedingt durch die Regenschauern der letzten Nacht werden sicher genug kleine Weichtiere (Regenwürmer, Schnecken) von den Elterntieren gefunden werden. Da in der ersten Woche noch kein Jungvogel die Schnabelspitze aus der Nistkuhle heben kann, ist auch noch keine Aussage über die Anzahl der geschlüpften Küken möglich. Auch eine bessere Sichtposition ist durch den weitestgehend eingewachsenen Horst nur schwer zu bekommen – leider scheiterten bisher Initiativen zum Freischnitt um Waberns ältesten und am dauerhaftesten besetzten Storchenhorst. Der An- und Abflug der Alttiere ist schon für diese nicht einfach; bei unerfahrenen Jungvögeln könnte dies ein ernsthaftes Problem darstellen.

 

27. März 2014

Es ist soweit: Brutbeginn bei den Waberner Störchen
Das älteste Storchenpaar Waberns hat mit der Brut begonnen, die beiden seit 2008 in den Ederauen brütenden Störche haben sich wiederum für den Horst Wabern I in den Ederauen entschieden. Dies obwohl sich beide länger in Wabern umschauten. Vermutlich hat der stark eingewachsene Horst an Attraktivität verloren. Auch das Storchenpaar vom Horst Wabern II Spänebunker hat erneut mit einer Brut begonnen. Der erste Anlauf wurde durch Storchenkämpfe unterbrochen. Die Verteidigung des Ausweichhorstes schien ihnen wohl wichtiger.
Die Brutzeit bei den Störchen beträgt 30-32 Tage, sodass wir ab dem 25. April mit Nachwuchs rechnen können.

04. März 2014

Die Storchensaison 2014 beginnt!
Die zwei ältesten Horste Waberns (Wabern I, Ederauen und Wabern II, Spänebunker Blecher) sind belegt, beide Paare haben den “Winter” in Wabern verbracht. Seit einigen Tagen tragen die Störche Nistmaterial zusammen, die Horste werden für die Brut ausgepolstert. Ein Fremdstorch, der heute in den Ederauen landete, wurde vom ansässigen Paar energisch vertrieben. Zur gleichen Zeit sicherte das Horstpaar Wabern II nicht nur den eigenen Horst, sondern genau wie im vergangenen Jahr, auch den Schornstein der Schreinerei, der dem Paar als Ausweichhorst dient.

Schwalm-Eder-Kreis – Nordhessen