Gitlitz 2013

  1. März 2013

Die erste Meldung über die Rückkehr des Männchens der Edertal-Störche kam am vergangenen Freitagmittag (01.03.) von Erika Geidel und ihrer Enkelin Anna Simon. Heute konnte Hermann Sonderhüsken diese Meldung bestätigen, der Weißstorch  ist wohlbehalten zurück aus dem Winterquartier.

Herzlich willkommen zu Hause, wir freuen uns!

Im vergangenen Jahr kehrte das Männchen am 23. Februar zurück, der weibl. beringte Storch folgte am 05. März. 2012.

Zur Rückkehr des ersten Storches in Waldeck-Frankenberg:

Die erste Meldung über die Rückkehr des Männchens der Edertal-Störche kam am vergangenen Freitagmittag (01.03.) von Erika Geidel und ihrer Enkelin Anna Simon. Beide können von ihrem Haus den Storchenhorst in der Nähe der Mündung der Wese in die Eder gut sehen. “Der Storch steht auf dem Nest und klappert mit dem Schnabel.” Dann gingen noch etliche weitere Meldungen beim Edertaler NABU ein. Der Storch wurde auf dem Horst und auf den Wiesen und Feldern in der Umgebung on Bergheim und Giflitz gesehen. Die mehrfache Suche unseres Fotografen aber war am Freitag erfolglos, ihm kam der Storch nicht vor die Linse.

Anders am frühen Vormittag des Samstags. Bei herrlichem Sonnenschein konnte der Storchenmann sehr gut auf seinem Horst fotografiert werden. Der Anfang des Edertaler Storchenjahres ist also gemacht. Jetzt hoffen die vielen Storchenfreunde aus nah und fern, dass auch das Weibchen bald aus dem Winterquartier – vermutlich Spanien – zurückkehren wird.

Im vergangenen Jahr ist das Männchen bereits am 23. Februar erstmalig im Edertal gesehen worden, das am Beinring gut zu erkennende Weibchen folgte am 5. März.

Hermann Sonderhuesken

  1. März 14 Uhr, ein Neuankömmling kann begrüßt werden: 

Michael Wimbauer, Bastian Meise und Christian Gaulke meldeten beim NABU Edertal:

Der Weißstorch kam gegen 14:00 Uhr aus westlicher Richtung über Waldeck angezogen und landete beim bereits anwesenden Männchen auf dem Storchenhorst! Der Ring konnte abgelesen werden – es handelt sich um das “Brutweibchen” von 2010, 2011 und 2012!

Nachfolgend der Bericht zur Rückkehr von Hermann Sonderhüsken: Begeisterung bei den vielen Edertaler Storchenfreunden: das Weibchen ist da. Die erste Meldung beim Edertaler NABU-Vorsitzenden Wolfgang Lübcke kam von der Giflitzerin Margot Heim, sie hatte das Paar am Samstag (16.03.) gegen 15.30 Uhr bei der Futtersuche und auch auf dem Horst an der Wesemündung gesehen, hatte auch schon erste Paarungen beobachtet.  

Danach kamen viele weitere Meldungen, dabei auch eine von Bastian Meise, Michael Wimbauer und Erika Höhle. Unabhängig voneinander hatten sie beim Weibchen den Beinring entdeckt und beim späteren Ablesen der Daten die Sicherheit gewonnen, daß es die Partnerin des Männchens ist. Diese wurde 2008 als Nestling in einer Storchenstation bei Basel beringt und ist seit 2010 die Partnerin des Edertaler Männchens. Nachdem das Männchen seit dem 1. März aus dem – vermutlich spanischem – Winterquartier zurück ist, hat sich das Weibchen diesmal 15 Tage Zeit gelassen. Im vergangenen Jahr waren es zehn Tage und 2011 war das Weibchen schon drei Tage nach dem Männchen ins Edertal eingeflogen.

Jetzt hat also das Storchenjahr im Edertal richtig begonnen und man darf gespannt sein, wie es weitergehen wird. Wolfgang Lübcke bittet darum, Beobachtungen immer im NABU-Internet www.nabu-waldeck-frankenberg.de zu melden

Weitere Rückkehrer sind angekommen: In Schwalmstadt ist der Horst Schafhof seit gestern auch mit einem Horstpaar besetzt, das Männchen musste lange auf dessen Ankunft warten in diesem Jahr. Der Winter 2012/2013 darf sich langsam  verabschieden…..,  er bereitet anderen Zugvögeln  große Probleme, Rückkehr und Zugstau sind die Folge.

  1. April 2013

Ruhiger als in Ziegenhain, wo Fremdstörche den Schafhof angriffen, geht es bei den Weißstörchen in Bergheim/Giflitz zu,. Bisher gibt es dort keine Meldungen von Fremdstörchen/Neuankömmlingen, sodaß das Brutpaar ungestört dem Brutgeschäft nachgehen kann:

Download (PDF, Unknown)

Horstsanierung

bergheimer-stoerche-bei-horstsanierung-588x3925
Das Paar vergrössert den Horst.
  1. Mai 2013

Bericht von Hermann Sonderhüsken

Im vergangenen Jahr hat die Brutzeit der Edertal-Störche 32 Tage betragen, in diesem Jahr waren es 36 oder 37 Tage, was möglicherweise am ungewöhnlich kalten Wetter lag. Sicherer Brutbeginn im Horst an der Wesemündung zwischen Giflitz und Bergheim war der 7. April. “Ein erstes Junges ist möglicherweise am vergangenen Montag (13.05.) geschlüpft, sicher aber am Dienstag.” So der Edertaler NABU-Vorsitzende Wolfgang Lübcke.

Dass ein Junges im Horst ist, kann man daran erkennen, dass ein Altvogel – Männchen und Weibchen lösen sich sowohl beim Brüten als auch bei der Versorgung der Jungen ab – Futter auswürgt und dann einen Teil davon wieder frisst. Das deshalb, weil zwar der gesamte Fang ausgewürgt wird, die Jungen aber nur die kleinen Beutestücke wie Würmer und Käfer durch den Schlund bekommen. Die Storchjungen werden nicht von Schnabel zu Schnabel gefüttert, sie nehmen das Futter selbst auf, vergleichbar mit Hühnerküken.

Mäuse und eventuell auch Maulwürfe fressen die Altvögel dann endgültig. Dabei kann man beobachten, das sich beide Altvögel am Ausgewürgten bedienen und der Futterbringer wieder zum Beuteholen abfliegt. Meist erfolgt aber eine Ablösung. Es wird auch immer wieder darüber gesprochen, in welchen Zeitabständen die Altvögel zum Horst kommen. Nach den Beobachtungen kann das sehr schnell gehen, aber auch über drei Stunden dauern. Die Altvögel kommen offensichtlich dann zum Horst zurück, wenn der Schlund voll ist.

15mai2013

Heute kam die Meldung vom NABU Vorsitzenden Wolfgang Lübcke, Edertal: Die Störche in Bergheim/Giflitz haben mit dem Brutgeschäft begonnen!

  1. Juli.2013

Horst Giflitz/Bergheim

Der Jungstorch in Giflitz/Bergheim  ist am 13.05.2013 geschlüpft, nachfolgend Fotos von Hermann Sonderhüsken:

Nachwuchs ist unsere Zukunft:

kiga-x11-588x1910

  1. Juli 2013

Flugvorbereitungen im Storchenhorst Giflitz/Bergheim

Auch im Storchenhorst im Nachbarkreis Waldeck-Frankenberg wird nun auch fleißig trainiert.  Das verbliebene Jungtier macht ebenfalls schon große Sprünge: Hermann Sonderhüsken, Edertal beschreibt das in seinem freundlicherweise uns überlassenen Bericht für die Waldecker Landeszeitung.

Bei einem Zufallstreff von Storchenfreunden am Montagabend (08.07.) am Horst der Edertal-Störche berichtete Wilhelm Reckhart aus Giflitz, daß es schon gesehen habe, daß der Jungstorch beim Flattern vom Horst abgehoben hätte. Die anderen bezweifelten das, sie hatten das von den Eltern gut versorgte Einzelkind lediglich beim eher seltenen leichten Flügelschlagen erlebt. Daß Reckhart richtig beobachtet hatte, wurde dann nach 20 Uhr per Foto dokumentiert. Der Jungstorch flatterte so heftig, daß seine Füße deutlich vom Horst abgehoben haben.

Jetzt steht die Frage an, wann das Junge erstmalig zu einem Rundflug startet. Im vergangenen Jahr ist das erste von damals drei Jungen 65 Tage nach dem Schlüpfen aus dem Ei gestartet, das wäre in diesem Jahr der kommende Samstag (13.07.). Das wird dieser Junge sicher nicht schaffen. Vielleicht aber startet er zu seinem ersten Rundflug etwa am 18. Juli, das sind zehn Tage nach dem Abheben und das ist die Zeit, die im vergangenen Jahr beobachtet wurde.

Es bleibt also spannend am Storchenhorst und Wolfgang Lübcke – Vorsitzender des NABU Edertal – bittet im Rahmen der Aktion “Neues am Storchenhorst” um Meldungen von Beobachtungen bei der eMail-Adresse storch2013@nabu-edertal.de.  Beim NABU sind auch alle anderen Natur-Beobachtungen immer willkommen. Aktuelle Infos über das Naturgeschehen in der Region sind bei www.nabu-edertal.de zu sehen. “

Fotos + Text: Hermann Sonderhüsken, Edertal

jungeflug-x2-588x1672

Download (PDF, Unknown)

 

  1. Juli 2013

Der Jungstorch ist flügge!

 

 
 

 

____________________________________________________________

Schwalm-Eder-Kreis – Nordhessen