mitfrichdrich2014

Feline

Feline, die älteste unberingte Störchin von Wabern

2010  

Traf sie in Wabern als mindestens 2 jährige Störchin ein und gesellte sich Ende April zum Weißstorch  Felix auf den Horst Wabern II, Spänebunker Blecher,  Waberns einzigen Naturhorst.

Zu einer Brut kam es nicht mehr, dies könnte ein Anzeichen dafür sein, dass die Störchin noch nicht geschlechtsreif war, denn eigentlich ist bis in die erste Maidekade mit einer Eiablage zu rechnen.

2011

Die erste Brut mit Storch Felix, auf dem Horst Wabern II, Spänebunker Blecher.  2 Jungstörche wachsen herand, dann verunglückt Felix   am 08. August tödlich an der Autobahn A 49 zwischen Fritzlar und Borken. Weit weg von seinem Horst sucht er nach Nahrung ….

Die Jungen sind zum Glück bereits flügge, werden von Feline noch bis Anfang September alleine geführt.

2012

Feline kehrt zu spät zurück, ihr Bruthorst aus dem Vorjahr ist bereits belegt. Das Storchenpaar vom Schornstein ist umgezogen, vermutlich eine strategische Wahl, warum auch immer.

Feline wählt den Horst in der Nähe, das ist typisch für Störche, die ihren Horst verlieren. Sie tun sich schwer mit der Veränderung,  suchen die Nähe zum alten Horst. Nicht berücksichtigt wird dabei leider, ob der Lebensraum überhaupt ausreichend ist. Sie wollen brüten!

Das tut sie  dort mit dem beringten Storch Heinrich (DEH H 9450), doch das Storchenglück währt nur kurz. Nahrungsmangel durch Trockenheit führt zum Abwurf von 2 Jungstörchen, jetzt heißt es auch für die Altstörche überleben: er verlässt Wabern und kehrt  nie wieder  hierher zurück, brütet heute erfolgreich in Südhessen.

2013

Feline kehrt mit einem wohl recht jungen Storch zurück, die beiden brüten wiederum auf dem Horst Wabern IV.  Ein Jungstorch verunfallt kurz vor dem flügge werden tödlich, einer wird flügge.

2014-2015

brütet sie wiederum mit dem unberingten Storch Friedrich auf ihrem Horst Wabern IV.

2016

Feline kehrt wiederum zu spät zurück. Die Ederstörchin hat in diesem erfolgreich den Horst erobert und brütet dort mit Felines ehemaligem Partner Friedrich. Sie muss umziehen und wählt wiederum die Nähe zum ehemaligen Horst, unabhängig vom Nahrungsangebot brütet sie auf der kath. Kirche und bekommt dort mit viel Mühe 2 Jungstörche groß, die allerdings erst mit über 90 Tagen flügge werden!

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2016 auf der Suche nach einem neuen Horst, hier in NM mit dem Ederstorch Georges

2017

Feline brütet wiederum auf der kath. Kirche, muss sich allerdings einen neuen Partner suchen, denn Georges ist zurück zu seiner Ederstörchin und brütet mit ihr auf dem Horst Wabern IV.

Wiederum macht sich die Nahrungsnot bemerkbar, ihr Partner zieht ab, Storchenkämpfe kann ein einzelner Storch nicht abwehren. Feline verliert ihre Brut, nur  1 Woche vor dem erwarteten Schlupf.

2018

Feline kehrt trotzdem zurück, dieses mal so spät, dass in Wabern alle Horste mit einem Paar belegt sind. Es ist wie verhext….

2503hp

Wir wünschen dieser Störchin ganz viel Glück und einen wunderschönen Platz auf Dauer. an dem sie noch viele Jahre in Ruhe ihren Nachwuchs mit  aufziehen kann.

Schwalm-Eder-Kreis – Nordhessen