Storchensaison 2017

 

Liebe Storchenfreunde, die Saison 2017 beginnt – wir freuen uns alle sehr darauf!

Mit Interesse werden wir über alles berichten was Storchenfreunde wissen möchten: Rückkehr, Belegung der Horste, Paarbildung und Aufzucht der Jungen und natürlich das drum herum 🙂

Wir hoffen und freuen uns auf ein gutes Storchenjahr mit wenig Wetterkapriolen und vielen erfolgreich aufgezogenen Jungstörchen!

Berichten werden wir auch von der Auswilderung der Jungstörche aus dem letzten Jahr: Flora vom Horst Wabern IV und Jérôme, der in Geismar verletzt geborgen wurde.  Sie haben den Winter in der Storchenstation verbracht und sollen im zeitigen Frühjahr zurück in ihren Lebensraum.

Viel ist im Schaltjahr 2016 passiert,

  • wir haben unseren Brutstorch Friedrich verloren (Wabern IV).
  • Das älteste Storchenpaar aus den Ederauen, Georges und Julie, waren entzweit.  Seit Oktober 2016 sind sie wieder zusammen und wir sind gespannt, ob “alte Liebe wirklich nicht rostet” …

Viele Jungstörche haben es im vergangen Jahr nicht geschafft, wir haben dazu einen Hinweis:

In der Gemeinde Wabern erwarten wir:

Störchin Feline vom Horst Wabern V 2016 – ehemals Wabern IV

Storch Paco vom Horst Wabern III – zurück seit 15.02.2017

Störchin Antonia vom Horst Wabern III

Storch Rudi vom Horst Wabern-Niedermöllrich

Störchin Romy vom Horst Wabern-Niedermöllrich

Die anderen Brutstörche aus 2016 haben wie in den vergangen Jahren hier überwintert, so auch das Paar aus Fritzlar und Loshausen, dass nur einen Teilzug wegen schlechtem Wetter gemacht hat.

 

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21.02.2017

Happy End in Ziegenhain

Wie erhofft ist das Paar vom Ringweg, wo die Birke gefällt werden musste, wieder zurück auf dem ehemaligen Schornstein des Schafhofs.

Die Störchin traf gestern ein.

Es wird doch –  Daumen waren gedrückt

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Das Paar hat den alten Brutplatz wieder eingenommen, keine Nilgänse ….
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Happy End in Ziegenhain 😉
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20.02.2017

Vielerorts sind weitere Störche zurück aus dem Winterquartier. In Wabern ist bisher nur Paco vom Horst Wabern III zurück. Hier ein Foto von der heutigen Nahrungssuche der 5 Störche (2 Winterpaare und Paco) auf den Wiesen vor der Zuckerfabrik Wabern.

Leider mit der falschen Kamera…. , aber dichter dran wäre eine Störung gewesen

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5 Störche in Wabern vor der Zuckerfabrik am 20.02.2017

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18.02.2017

Wir warten….

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Horst in Niedermöllrich, Cappeler Str. 10

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15.02.2017

Auch in Giflitz ist das Storchenmännchen zurück

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Wir freuen uns über dessen Heimkehr ganz besonders, denn er wurde 2016 schwer verletzt und von seinem Horst vertrieben. Dass diese Verletzung natürlich verheilt ist  – ein kleines Wunder! Hoffen wir, in diesem Jahr kommt es nicht wieder zu solch schweren Verletzungen. Der Brutstorch von 2016 wird bei seiner Rückkehr sicher erbittert kämpfen, denn 3 Jungstörche wurden dort erfolgreich aufgezogen.

 

Alle Bilder und der nachfolgende Text von Hermann Sonderhüsken

 

Am Mittwoch (15.02.) kam um 14.48 Uhr die Meldung von Erika Deidel: der Storch ist angekommen. Unser Fotograf Hermann Sonderhüsken hat dann festgestellt, daß der Storch nicht beringt ist. “Es könnte also das angestammte Männchen sein, ich habe damit gerechnet.”

Üblicherweise kehrt bei den Weißstörchen das Männchen immmer vor dem Weibchen zum angestammten Horst zurück. Eine Ausnahme seit der Wiederansiedlung der Edertaler Störche im Jahr 2008 hat es im vergangenen Jahr gegeben, da sind die beiden mit nur wenigen Stunden Abstand am 1. März auf den Horst auf dem EWF-Strommasten an der Wesemündung eingetroffen. Im vorletzten Jahr – also 2015 – ist das Männchen bereits am 16. Februar aus dem spanischen Winterquartier heimgekehrt. Das war so früh wie noch nie seit der Wiederansiedlung. Das Weibchen ist damals am 1. März gefolgt.

Bekanntlich hat es im vergangenen Jahr eine gravierende Änderung bei unseren Störchen gegeben. In einem dramatischen Luftkampf wurde am 17. März das angestammte Männchen von einem beringten Fremdling vertrieben. Durch die von ihm per Spektiv abgelesenen Ringdaten (DER AL935) hat der Edertaler NABU-Vorsitzenden Wolfgang Lübcke dann schnell die Herkunft ermittelt. Der Neue ist am 8. Juni 2013 als Nestling in Freistett beringt worden. Freistett ist ein Dorf etwa 60 Kilometer südlich von Karlsruhe.

Das Weibchen – es ist das Dritte seit 2008 und seit 2010 im Edertal – hat sich noch am selben Tag mit dem Eindringlich arrangiert. Brutbeginn war der 6. April, das erste von drei Jungen ist 8. Mai geschlüpft. Für die gute Nahrungssituation spricht, dass die Jungen sich prächtig entwickelt haben. Letztmalig in der Region gesehen wurden sie am 7. August.

Erfreulich ist die Entwicklung der Weißstörche in Hessen. Im Jahr 2016 ist die Zahl der Brutpaare im Vergleich zum Jahr 2015 um 17,14 Prozent auf 493 Brutpaare gestiegen – das ist ein plus von 72 Paaren. Jetzt hoffen die vielen Storchfreunde der Region auf ein spannendes Jahr mit unseren Edertaler Weißstörchen. Besonders spannend dürfte es werden, wenn das Vorjahresmännchen und das Weibchen heimkehren. Die WLZ wird regelmäßig berichten.

sdh.

 

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Was für ein schöner Tag – Herzlich Willkommen Paco!

Heute früh erreichte mich der Anruf der Horstbesitzerin Ulrike Mose, PACO ist zurück auf seinem Horst, dem Schornstein der Schreinerei Mose. Bei strahlendem Sonnenschein aber kalten Minusgraden konnten wir ihn begrüssen.

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10.02.12017

Die beiden sind wohlbehalten zurück gekehrt, wir freuen uns sehr!

 

09.02.2017

Georges und Julie sind verschwunden, da dies zu dieser Jahreszeit eher ungewöhnlich ist, dazu diese Meldung. In den vergangenen Monaten hielten sich nur in Wabern und Niedermöllrich auf, ihr Schlafplatz war entweder die kath. Kirche oder aber ein uns unbekannter Ort.

Das überwinternde Storchenpaar wurde seit Montag, 06.02. nicht mehr gesehen. Wir würden uns über Beobachtungen  freuen,  gerne per Telefon oder Mail.

Storchenpaar P 9050 und DEW 3X 353, Georges und Julie

 

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Der erste Heimkehrer ist am Montag in Ziegenhain eingetroffen. In der Regel treffen die Männchen zuerst ein, so auch in diesem Jahr. Der Horst im Ringweg musste leider gefällt werden, es sind aber ausreichend freie Horste in der Umgebung vorhanden. Wir hoffen, die Störche schaffen die Rückeroberung des Schafhofs!

Link zum Bericht in der HNA

 

Als nächstes sollte wohl das Paar aus Giflitz eintreffen. allerdings fand dort 2016 nach Kämpfen ein Partnerwechsel statt, so dass sich die Ankunftszeit ändern kann. Das Männchen wurde 2016 vertrieben und dabei schwer verletzt.

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Winter in der Storchengemeinde Wabern 2016/2017

Seit 2008 leben bei uns auch “Winterstörche”,  anfangs war es nur die Störchin DEW 3×353, Julie, sie wurde im Winter/Februar2008 in Uttershausen gesichtet. Dann kam das Storchenmännchen , der Franzose P 9050, Georges dazu. Die beiden wurden 2008 ein Paar, unser ältestes Storchenpaar. Bis auf das Jahr 2016 waren sie auf dem Horst Wabern I.

Paul und Pauline kamen dazu,  2010 blieb Paul alleine in Wabern, seit 2011 auch Pauline. Die Müllldeponie in Uttershausen war in diesem Jahren noch offen, ausreichend Nahrung war zu finden.  Auch in diesem Winter sind diese vier Störche in Wabern geblieben.

Schwalm-Eder-Kreis – Nordhessen